GmbH & Co. KG

Die klassische GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) bietet vor allem Gründern mit Kapitalbedarf den Vorteil, dass der Gründer bei einem Bankgespräch nicht mit einer exotischen Gesellschaft auftritt – so der Tenor der meisten Banker – sondern mit einer ur-deutschen Kapitalgesellschaft, deren Gesetzgebung bereits seit dem Jahr 1892 bekannt ist.

Nachteil ist mit Sicherheit immer auch die persönliche Bürgschaft für Kredite, denn sowohl eine GmbH als auch eine GmbH & Co. KG bietet mit ihren meist 25.000 EUR Stammkapital für eine Bank keine ausreichende Sicherheit, wenn der Kredit diese Summe übersteigt,

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Existenzgründer die sich selbständig machen wollen, sollten sich bei Ihren Überlegungen zur richtigen Rechtsform, nicht nur die Frage stellen, wie schnell die Gesellschaft gegründet werden kann und der Gründer damit seinem Ziel – der begrenzten Haftung – einen Schritt näher kommt, sondern er sollte sich immer auch die Frage stellen, welche Gesellschaft mit dem geringtsmöglichen Verwaltungsaufwand zu betreiben ist.

Als Alternative zur klassischen deutschen GmbH & Co. KG stehen Existenzgründern auch ausländische Gesellschaften, wie z.B. die in Deutschland am meisten verbreitete „Englische Limited“ mit einer im deutschen Handelsregister eingetragenen Zweigniederlassung, die Limited & Co.KG oder die spanische Sociadad Limidad (S.L.), die amerikanische Incorporation (Inc.) oder auf Gesellschaftsformen anderer europäischer Staaten zurückgegriffen werden. Diese spielen im deuitschen Rechtsverkehr jedoch meist eine untergeordnete Rolle.

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