Für den Verbraucher macht es auf den ersten Blick absolut keinen Sinn, dass viele Banken zwischen einem Girokonto für Arbeitnehmer und einem Girokonto für Selbstständige und Freiberufler unterscheiden. In der gängigen Praxis sehen es die Kreditinstitute aber nicht gerne, wenn ein Selbstständiger, der als Personengesellschaft agiert, kein Geschäftskonto eröffnet. Ein Geschäftskonto, das auch für Selbstständige dienlich ist, bedarf bei vielen Instituten einer höheren Kontoführungspauschale als ein Girokonto für Arbeitnehmer oder Rentner. Die Banken begründen dies mit der vorgeblich höheren Anzahl an Buchungen. Selbstständige und Freiberufler können diese Gebühren jedoch einsparen.

Die Direktbanken unterscheiden bei der Kontoeröffnung nicht zwischen einem Arbeitnehmer und einem Selbstständigen. Es gibt unter den Onlinebanken durchaus Institute, die auch Firmen ein kostenloses Onlinekonto anbieten. Man geht sogar einen Schritt weiter und zahlt, ebenso wie für Arbeitnehmer, eine Guthabenverzinsung auf das Firmenkonto. Die Guthabenverzinsung für Girokonten ist eigentlich schon seit vielen Jahren in der Finanzwelt völlig aus der Mode gekommen, sodass solche Angebote besonders attraktiv sind. Das Girokonto für Selbstständige weist häufig einen überdurchschnittlichen Guthabensaldo aus, da Unternehmer oft mehr Rechnungen zu begleichen haben als Arbeitnehmer. Zusätzlich wird den Kunden einiger Anbieter auch noch ein Startguthaben bei der Kontoeröffnung angeboten – dieses Startguthaben ist jedoch oftmals an gewisse Konditionen, wie beispielsweise drei aufeinanderfolgende Gehaltseingänge, gekoppelt.

Geschäftskonto

Das Geschäftskonto - auch Firmenkonto hilft bei der Abwicklung…